Sonntags Shopping bei Saturn 

Heute hat unser Einkaufszentrum um die Ecke verkaufsoffenen Sonntag. Meine Verlobte und ich also nichts wie hin. Wunderschönes Wetter, ein leichter Wind. Herrlich. Zuerst ging es in ein Restaurant zum Mittagessen. Dann hinein und direkt in den Saturn. Herrlich die vielen technischen Spielereien. Neue Spiele, Musik, Filme. Ich konnte mich kaum los reißen. Aber Geld ausgeben wollte ich eigentlich gar nicht. Nur mal schauen, was es Neues gibt. Und wo lande ich mitten im Saturn? Vor einer Kiste voll mit Büchern. Jedes Stück nur 3.99€. Und wer kann es nicht lassen sich gleich durch die ganze Kiste zu wühlen? Ich. Heraus kamen vier neue Bücher. Mängelexemplare mit nur leichten Kratzern auf dem Rücken. 

Dan Brown „Inferno“ 

Mein Geschenk ist die Zukunft. Mein Geschenk ist die Erlösung. Mein Geschenk ist … Inferno 

Robert Langdon, Harvard-Professor für Symbologie, erwacht mit einer Schusswunde in einem Krankenhaus in Florenz und kann sich nicht an die letzten zwei Tage erinnern. Doch viel Zeit zur Erholung bleibt ihm nicht, denn nach einem Anschlag muss er mit der jungen Ärztin Sienna Brooks in deren Wohnung flüchten. Dort stellt sich heraus, dass Langdon dabei war, die versteckte Botschaft in einem jahrhundertealten Gemälde zu Dantes „Inferno“ zu entschlüsseln. Die Spur führt sie in den Palazzio Vecchio, wo sie sich von Dantes Totenmaske konkretere Hinweise erhoffen, doch diese ist gestohlen worden. Nun beginnt eine Jagd durch halb Europa, bei der Langdon die Maske wiederfinden und einen perfiden Plan vereiteln muss. 

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Eric T. Hansen „Planet America : Ein Ami erklärt sein Land“ 

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Andreas Eschbach „Der Jesus Deal“ 

Wenn Sie mit einer Zeitmaschine in die Zeit von Jesu Kreuzigung reisen könnten – würden Sie versuchen ihn zu retten?

Wer hat das originale Jesus-Video gestohlen? Stephen Foxx war immer überzeugt, dass es Agenten des Vatikans gewesen sein müssen und dass der Überfall ein letzter Versuch war, damit ein unliebsames Dokument aus der Welt zu schaffen.

Es ist schon fast zu spät, als er die Wahrheit erfährt: Tatsächlich steckt eine Gruppierung dahinter, von deren Existenz Stephen zwar weiß, von deren wahrer Macht er aber bis dahin nichts geahnt hat – die Gruppe ist schon so mächtig, dass in den USA niemand mehr Präsident werden kann, der sie gegen sich hat.

Die Videokassette spielt eine wesentliche Rolle in einem alten Plan von unglaublichen Dimensionen – einem Plan, der nichts weniger zum Ziel hat als das Ende der Welt, wie wir sie kennen …

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Simon Toyne „Purgatorium“ 

Ein Virus legt das Hubble Teleskop genau in dem Moment lahm, als es tiefer in den Weltraum blickt als je zuvor, und hinterlässt die Botschaft „Die Menschheit darf nicht weitersuchen“. Ist dies eine Drohung? Oder eine Warnung? Zeitgleich wütet in der verbotenen Festung von Trahpah eine tödliche Seuche, die bald auch die Stadt erreicht. Von alldem weiß Liv Adamsen nichts. Sie spürt jedoch, dass etwas heraufzieht. Etwas, das sich nicht aufhalten lässt und alles verändern wird. Aber was bedeutet das für die Menschheit: Neuanfang oder das Ende der Zeit?

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Auf jeden Fall klingen alle vier nach einigen Stunden Lesevergnügen. Ich freue mich schon sehr darauf. 

Kreativ unterwegs für die Arbeit 

Da sitze ich hier auf dem Boden meines Zimmers und male zwei Wandbilder für die Kita in der ich arbeite. Gewünscht sind zum Thema Experimente ein Vulkan und ein Eisberg. Der Vulkan war schon mal einfach. Jetzt kommt das Eis. Bin schon gespannt ob ich das hin bekomme. Nebenbei schaue ich mir The Fog, Nebel des Grauens an. Den alten. Ein toller Film. 

Ordnung macht einen klaren Kopf

Ich wollte es ja nie glauben. Ordnung im Umfeld schafft Ordnung im Kopf. In einigen Büchern, vor allem über Meditation, Buddhismus und Achtsamkeit, habe ich solche oder so ähnliche Sätze bereits gelesen. Und nun endlich einmal umgesetzt.

Eigentlich bin ich ein eher chaotisch veranlagter Mensch. Ich lasse Sachen liegen, stapele sie irgendwo, wo es gerade passt und wenn ich dann mal etwas Suche artet das meist in ein komplettes Umräumen aller Zimmer aus (ich bin gaaanz sicher das hatte ich hiiier hingelegt). Kennt ihr das auch? Aus irgendeinem Grund kam ich dann auf die Idee für eine Facebook Gruppe mein Bücherregal aufzuräumen. Wirklich Bücherregal konnte man nicht mehr sagen, es lag alles in den Fächern, vom Regenschirm über die Haarbürste bis hin zu irgendwelchen Schachteln, Verpackungen und Plüschtieren. Halt alles was sonst nirgends einen Platz hatte.

Also, ran an den Speck, die Ärmel hochgekrempelt und für ein schönes Foto aufräumen. Zwei Stunden hat es gedauert ehe ich mich durch all den Kleinkram gewälzt hatte und eine Idee bekam wie ich nun die ganzen Bücher ansprechend wieder in meinem kleinen Schrank unter bekomme. Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen. Und das Beste an der ganzen Aktion ist, dass der Raum plötzlich insgesamt ruhiger und ordentlicher wirkt, ich nun meinen Schreibtisch tatsächlich hier habe und nicht mehr mit dem Laptop auf dem Schoss im Wohnzimmer auf der Couch liege, tatsächlich endlich regelmäßig etwas zu Papier (oder zur Datei) bekomme und noch dazu mein Zimmer als deutlich angenehmer empfinde als vorher.

Also hatten all die guten Ratgeber und Selbsthilfebücher doch irgendwie Recht. Ordnung im Kopf beginnt mit Ordnung um sich herum. Zumindest unterstützt das eine das andere.

Leipziger Buchmesse 2017

Nach ein paar kleinen Problemchen im Vorfeld ging es dann ohne mein geliebtes, aber krankes, Schatzi mit der besten Freundin nach Leipzig. Etwas zu spät kamen wir am Samstag an und betraten die Hallen der Bücherkunst.

Jedes Jahr aufs Neue. Kaum betritt man eine der Messehallen beginnt das Stöbern. Jeder Stand scheint interessanter als der vorhergegangene, überall gibt es etwas zu entdecken.

Von Halle 3 zu Halle 5 zu Halle 2 und die Runde gleich noch einmal. Alles haben wir uns angesehen und das in einer wirklich wunderschönen, ruhigen Art und Weise mit viel Zeit. Aus der Signierstunde bei Sebastian Fitzek wurde nichts (die Schlange war gefühlt zwei Kilometer lang), bei der Autorenrunde um drei noch was Neues dazugelernt( https://voicerepublic.com/embed/talks/lektorat-und-self-publishing )  und bepackt mit Büchern (ich kanns nicht lassen das Shoppen) noch zum Abschluss durch Halle 4 und langsam wieder Richtung Heimat.

Alles in allem muss ich sagen war die Buchmesse ziemlich entspannt, mal abgesehen von den üblichen „mitten-im-Gang-Stehenbleibern“, den „immer-gegen-den-Rucksack-obwohl-genug-Platz-gewesen-wäre-Remplern“ und gelegentlicher Platzangst.

Zettelboxen

Vor einiger Zeit las ich einmal einen Tipp für angehende Autoren wie mich.

„Legt euch eine Zettelbox an. Wenn euch irgendeine Idee kommt, die ihr in eine Geschichte einbauen könntet, schreibt sie auf einen Zettel und legt sie in die Box. So habt ihr immer Ideen auf die ihr zurückgreifen könnt.“

Ich fand diese Idee so gut, dass ich mir gleich eine Box angelegt habe. Ein einfacher Karton für Fotos, innen drei Unterteilungen (in meinem Fall für Horror, Fantasy und Science Fiction) und immer einer Packung kleiner Karteikarten für neue Einfälle.

Oft träumt man etwas an das man sich morgens gerade noch so erinnern kann. Mit so einer Box in der Nähe kann man das Erträumte schnell noch notieren, und sei es nur in Bruchstücken. Aus solchen Stückchen sind schon zwei meiner Geschichten entstanden.

Probiert es einmal aus. Schreibt alles was Euch in den Sinn kommt auf und legt es in eure „Schatzkiste“.

Viel Spaß dabei wünscht Euch Eure Rubi.

 

 

Sturm

Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen,
Wenn es nicht aus der Seele dringt
Und mit urkräftigem Behagen
Die Herzen aller Hörer zwingt.

Johann Wolfgang von Goethe