Das erste Wochenende 

Die ersten zehntausend Wörter sind geschafft. Und damit die erste selbsterdachte Belohnung… Ein Schaumbad. Tat gut so als kleine Unterbrechung. Wirklich problematisch zu schreiben ist es nicht. Die Idee steht und die Story ist gut im Fluss. Nur das Material drumherum macht Kummer. Auf einem Netbook zu schreiben geht schon arg auf die Handgelenke, im ständigen Wechsel zwischen der integrierten kleinen und einer großen USB Tastatur. Dazu Positionswechsel. Mal am Schreibtisch, auf dem Bett liegend oder sitzend, die Katze immer in der Nähe als flauschig purrende Ablenkung. Irgendwann finde ich noch die perfekte Lösung. Hoffentlich vor der Sehnenscheidenentzündung.

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Die ersten Tage sind geschafft

Tag 1 NaNoWriMo

Der Start in die Geschichte war überraschend gut. Okay, zuerst habe ich nach einem langen Arbeitstag abends um Sieben vor dem Laptop gehangen und mein Lieblingsproblem erörtert. Der erste Satz. Aber nach gut zwanzig Minuten war er da und ab da floss es dann recht gut. Überrascht hat mich wie gut ich in die Geschichte meiner Protagonistin hinein gefunden habe, obwohl mir ausgedehntes Schreiben eigentlich nicht besonders liegt. Ich schreibe Kurzgeschichten und mit kurz meine ich kurz. Viel Geschichte verpackt in zwei oder drei Din A4 Seiten. Da ist etwas so Großes schon eine Herausforderung.

Geschafft habe ich es dennoch. Das Tagesziel beim NaNoWriMo um auf 50000 Wörter zu kommen liegt bei 1667 Wörtern pro Tag. Mein selbstauferlegtes Ziel sind 2000 pro Tag oder mehr, zum einen um einen Puffer zu haben für Tage an denen ich überhaupt nicht zum schreiben komme, zum anderen weil ich mehr schaffen WILL als 50000 Wörter.

Und am ersten Tag habe ich das auch erreicht. 2102 Wörter zum Einstieg. Kein schlechtes Gefühl. An Tag zwei holte mich dann auch gleich der Alltag ein. Ich kam wieder spät und reichlich schlecht gelaunt von der Arbeit und habe zu Hause erst mal ordentlich Zeit vertrödelt ehe ich überhaupt am Rechner ankam. Im Ergebnis dennoch fast das persönliche Ziel erreicht aber zäh wie Kleister. 1911 Wörter in dreieinhalb Stunden. Und viel zu spät im Bett gewesen, was aber zur Zeit egal ist, da ich sowieso nicht schlafen kann (und ja es liegt am Mond und nein ich glaube nicht daran dass der Vollmond uns Menschen nicht beeinflusst).

Tag drei war dann etwas entspannter als die ersten zwei. Früher zu Hause und den Haushalt geschmissen, lecker gegessen und ran an den Laptop. Heraus kamen nur 1173 Wörter, was aber daran liegt, dass ich bis um Mitternacht den Zähler update. Das Wochenende wird hoffentlich ertragreicher.

Alles in Allem muss ich sagen ist die Herausforderung einen langen Text zu schreiben, der im besten Fall auch noch spannend ist und Struktur hat, recht gut angelaufen und ich freue mich schon auf einiges mehr. Besonders schön ist für mich dabei den Fortschritt zu sehen. Da ich direkt in einer Scrivener Datei mit vorbereiteten Kapiteln schreibe kann ich quasi richtig zusehen, wie sich die Kapitel füllen. Irgendwie ist man dann schon stolz auf das, was man da so aus dem Nichts hingetippt hat.

An Alle lieben Nanos dort draußen. Weiterhin viel Erfolg und haut ordentlich in die Tasten, Griffel, Federn, Schreibmaschinen, Kugelschreiber, Bleistifte, Fingerfarben……………….

Vorbereitung Meinerseits

Das Bullet Journal, in meinem Fall ein Notizbuch mit Linien und reichlich Seiten. Wer weiß was so alles rein kommt. Auf jeden Fall ist dort mein Word Counter drin, handschriftlich macht es eben am meisten Spaß.

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Plus ein kleines Stimmungstagebuch um am Ende zu sehen wie es mir ergangen ist und wo die schlimmsten Knackpunkte lagen. Da ich unglaublich vergesslich bin schreibe ich mir das lieber für die folgenden Jahre auf.

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Und die Hauptperson in diesem Krimi: Meine Scrivener Datei. Durchgeplant und gut gefüllt mit den Charakteren, Orten und den einzelnen Kapiteln. Nun fehlt nur noch der Inhalt aber da geht es ja erst heute um Mitternacht so richtig los. Ich freue mich darauf.

Scriv Dark Night

NaNoWriMo 2017 >Der Start<

Heute ist es soweit.

Ich starte in meinen ersten NaNoWriMo. Den National Novel Writing Month.

Darauf gebracht, dass es so etwas überhaupt gibt, hat mich meine beste Freundin. Auch sie nimmt teil und ich bin schon gespannt auf die Zeit die auf uns zukommt. Immerhin ist es nicht einfach neben dem Berufsleben jeden Tag um die 1700 Wörter zu schreiben (die im besten Fall auch noch am Ende eine gute Story ergeben). Aber die Motivation ist da und steigt stündlich. Alles ist vorbereitet. Die Scrivener Datei mit Charakteren, Schauplätzen und den Namen der Kapitel steht bereit und wird brav auf USB Stick gesichert, das Bullet Journal ist startklar mitsamt Wortzähler und reichlich Platz um Ideen und Konflikte auszuloten, das extra angeschaffte Arbeitsbuch für Schriftsteller füllt sich Seite um Seite und Kaffee ist genug da. Es kann also losgehen. Wirklich schön ist dabei, dass es auf Facebook, Twitter und der Nano Hauptseite reichlich Gruppen gibt, bei denen man sich mentale Unterstützung holen oder sich auch zwischenzeitlich einfach mal ausheulen kann (Ich ahne schon, dass das geschehen wird…Schreibblockaden kommen bei mir immer aus dem NICHTS).

Ich werde versuchen zumindest alle paar Tage eine Art kleines Tagebuch hier im Blog zu führen. Ich bin ja gespannt ob ich einen guten Rhythmus zum schreiben finden werde. Herzblut und Ideen sind auf jeden Fall schon mal da.

Allen die auch am NaNoWriMo 2017 teilnehmen wünsche ich viel Erfolg, viele Ideen und immer einen spitzen Bleistift.

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National Novel Writing Month

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Zum ersten Mal dabei und jetzt schon ultramotiviert. Dabei geht es erst im November richtig los. Die Idee finde ich richtig super. Ein Zusammenschluss von Leuten, die sich einen Monat lang dem Schreiben widmen und dabei sehen können wie viel sie geschafft haben. Es geht hierbei nicht um vollendete Werke sondern einfach um das Schreiben an sich, um Menge und Ideen. Und das finde ich persönlich richtig motivierend. Allein durch die Anmeldung und das Einrichten meines Accounts habe ich schon so viel spontane neue Ideen zu bestehenden Projekten meinerseits gehabt, dass ich nun hier sitze und vor mir ein Berg Notizzettel herumliegt mit Stichworten was ich zu welchem Projekt noch tun und machen will. Meine alte Buchidee (thematisch reicht sie für einen Dreiteiler) liegt ausgedruckt vor mir und freut sich lachend auf Überarbeitung und Start in die Schreiberei.

Oh ja ich freue mich auf den November und sammle schon Einfälle dazu. Hoffentlich machen richtig viele Leute mit. Beim Webcast auf Youtube habe ich auch noch gleich drei Schreiberlinge wie mich kennengelernt und das richtig spontan und sehr nett. So soll es sein. Vernetzt euch! Lernt Menschen kennen. Was gibt es denn Besseres als einen Haufen Leute, die einem in der Not mal mit dem Plot weiterhelfen können? Leute die selbst das Schreiben lieben und sich gerne miteinander austauschen? So viele Ideen, Anregungen, Tipps…ein wahrer Fundus an Wissen. Wer braucht da noch teure Bücher über Themen wie „wie werde ich Autor?“ oder „wie finde ich einen guten Plot?“ Nicht suchen. Machen! Die besten Einfälle kommen von ganz allein. Raus in die Welt und sich umsehen. Immer die Augen auf und schon ist sie da! Die einzigartige Idee, der Witz um den sich die Geschichte deines Lebens ranken kann! Der Alptraum, der sich zur besten Horrorgeschichte aller Zeiten entwickelt!

Macht mit beim NaNoWriMo 2017!

https://nanowrimo.org

Briefe an…den Prota

Woher kommen eigentlich Ideen zu Geschichten? Das ist bei jedem Schreiber unterschiedlich. Bei mir steht zuerst einmal ein Thema, zumindest dann, wenn ich eine Geschichte für einen Wettbewerb schreibe, was ich zur Zeit oft tue. Dort sind meistens die Themen, grob oder auch detailliert, vorgegeben. Habe ich dann das Thema lasse ich es mir in aller Ruhe durch den Kopf gehen. Was könnte dabei passieren? Könnte ein Mann, eine Frau oder ein Kind damit zu tun haben? Wo möchte ich hin um ein spannendes Finale zu bekommen? Wenn ich das weiß, fange ich entweder einfach an direkt zu schreiben, oder ich mache mir einen Plan an dem ich mich entlang arbeite. Ich muss zugeben, das einfach drauflos schreiben und all das, was sich in meinem Kopf schon seit einigen Tagen wie ein Film abspielt, einfach auf Papier zu bringen, funktioniert meistens bei Kurzgeschichten deutlich besser als jede Planung, entgegen der Meinung vieler Handbücher für Autoren. Schon in meiner Facharbeit hatte ich genau dieses Problem. Je mehr ich plante umso schlimmer wurde das Ergebnis. Letzten Endes warf ich nach vier Wochen Arbeit die ganze Sache über den Haufen und fing von vorne an, schrieb einfach binnen zehn Stunden die ganze Facharbeit an einem Stück runter und bekam dafür eine 2. Besser geht es nicht.

Nun habe ich also lange über das Thema nachgedacht und im Kopf verschiedene Szenarien durchgespielt. Jetzt sitze ich hier und schreibe die Geschichte. Die Handlung fließt auf das Papier. Damit hatte ich bisher nie Probleme. Eher die Charaktere, ihre Vergangenheit, ihre Eigenarten und ihre Tiefe, die machen mir oft Probleme. Und da gab es einmal in einem der besagten Bücher für angehende Autoren einen Tipp, den ich seither benutze, wenn ich an einer Person in meinen Geschichten scheitere.

Ich schreibe ihr einen Brief.

Zu diesem Zweck habe ich mir ein eigenes Notizbuch angelegt und tue einfach so, als wäre die Person echt. Ich schreibe ihr einen Brief in dem ich ihr Fragen stelle, ihr beschreibe, wie ich sie gesehen habe. Dazu nehme ich mir auch die Zeit.. Und wenn dieser Brief fertig ist, lese ich ihn einige Male und schreibe die Antwort oder denke mir diese aus. Diese Methode hilft mir wirklich meine eigenen Charaktere besser auszuarbeiten, sie kennen zu lernen und ihnen schließlich in der Geschichte die nötige Lebendigkeit zukommen zu lassen.

Sicher, die Methode ist etwas aufwändig. Aber es lohnt sich. Und wenn eine Geschichte mal unfertig für Wochen, Monate, Jahre in einer Schublade landet, hilft einem der Brief an den Prota sehr, wieder in die Story hinein zu finden und die Geschichte zu einem guten Abschluss zu bringen.

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Wie kam ich eigentlich zum schreiben?

Das ist eine lange Geschichte. Als ich ein Teenager war kam ich über eine gute Freundin an Mangas heran. Arg fasziniert davon und zumindest in wenigen Serien ein regelrechter Fan, ging es dann los mit RPGs und Fanfictions. Dann kam das reale Leben dazwischen und erst einmal Schule und Ausbildung. Natürlich habe ich in dieser Zeit weiter geschrieben. Nur Kleinigkeiten, mehr für mich selbst.

Nach der Ausbildung ging es dann in die große Stadt und ins eigene Leben. Dabei begleitet hat mich ein RPG, geschrieben über animexx.de mit meiner besten Freundin und Mutter meines Patenkindes. Dieses RPG wurde so umfangreich und spannend, dass ich dadurch wieder anfing mehr andere Sachen zu schreiben. Und durch meine Freundin schließlich kam ich dann zu meiner ersten Teilnahme an einer Ausschreibung. Eine Anthologie zum Thema Böse Clowns. Das ist nun gut zwei Jahre her. Das fertige Buch werde ich wohl demnächst in Händen halten können. Doch in der Zwischenzeit schrieb ich natürlich weiter. Ich hatte Blut geleckt, wollte es noch einmal versuchen. Mittlerweile wurden drei meiner Geschichten in Anthologien aufgenommen. Drei weitere sind in Arbeit und ich schreibe an zwei eigenen Buchprojekten, habe zwei Kinderbücher im Prinzip fertig und plane mit meiner lieben Patenkind Mama die Gründung eines eigenen Verlages in nicht allzu ferner Zukunft.

Schreiben ist etwas Wundervolles und es ist unglaublich wenn man dabei auch noch etwas in Büchern unterbringen kann, die später tatsächlich von anderen Leuten gelesen werden. Für jemanden wie mich, der vom Hobbyschreiberling zaghaft erste Schritte in Richtung Autorendasein wagt, ist das das allergrößte auf der Welt. Ein unglaubliches Gefühl. Und dieses Gefühl wünsche ich allen da draußen, die ihre Geschichten zu Papier bringen und vielleicht etwas mehr wollen.

Traut euch. Mehr als Nein kann ein Verleger nicht sagen. Und dann versucht es noch einmal.

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Sonntags Shopping bei Saturn 

Heute hat unser Einkaufszentrum um die Ecke verkaufsoffenen Sonntag. Meine Verlobte und ich also nichts wie hin. Wunderschönes Wetter, ein leichter Wind. Herrlich. Zuerst ging es in ein Restaurant zum Mittagessen. Dann hinein und direkt in den Saturn. Herrlich die vielen technischen Spielereien. Neue Spiele, Musik, Filme. Ich konnte mich kaum los reißen. Aber Geld ausgeben wollte ich eigentlich gar nicht. Nur mal schauen, was es Neues gibt. Und wo lande ich mitten im Saturn? Vor einer Kiste voll mit Büchern. Jedes Stück nur 3.99€. Und wer kann es nicht lassen sich gleich durch die ganze Kiste zu wühlen? Ich. Heraus kamen vier neue Bücher. Mängelexemplare mit nur leichten Kratzern auf dem Rücken. 

Dan Brown „Inferno“ 

Mein Geschenk ist die Zukunft. Mein Geschenk ist die Erlösung. Mein Geschenk ist … Inferno 

Robert Langdon, Harvard-Professor für Symbologie, erwacht mit einer Schusswunde in einem Krankenhaus in Florenz und kann sich nicht an die letzten zwei Tage erinnern. Doch viel Zeit zur Erholung bleibt ihm nicht, denn nach einem Anschlag muss er mit der jungen Ärztin Sienna Brooks in deren Wohnung flüchten. Dort stellt sich heraus, dass Langdon dabei war, die versteckte Botschaft in einem jahrhundertealten Gemälde zu Dantes „Inferno“ zu entschlüsseln. Die Spur führt sie in den Palazzio Vecchio, wo sie sich von Dantes Totenmaske konkretere Hinweise erhoffen, doch diese ist gestohlen worden. Nun beginnt eine Jagd durch halb Europa, bei der Langdon die Maske wiederfinden und einen perfiden Plan vereiteln muss. 

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Eric T. Hansen „Planet America : Ein Ami erklärt sein Land“ 

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Andreas Eschbach „Der Jesus Deal“ 

Wenn Sie mit einer Zeitmaschine in die Zeit von Jesu Kreuzigung reisen könnten – würden Sie versuchen ihn zu retten?

Wer hat das originale Jesus-Video gestohlen? Stephen Foxx war immer überzeugt, dass es Agenten des Vatikans gewesen sein müssen und dass der Überfall ein letzter Versuch war, damit ein unliebsames Dokument aus der Welt zu schaffen.

Es ist schon fast zu spät, als er die Wahrheit erfährt: Tatsächlich steckt eine Gruppierung dahinter, von deren Existenz Stephen zwar weiß, von deren wahrer Macht er aber bis dahin nichts geahnt hat – die Gruppe ist schon so mächtig, dass in den USA niemand mehr Präsident werden kann, der sie gegen sich hat.

Die Videokassette spielt eine wesentliche Rolle in einem alten Plan von unglaublichen Dimensionen – einem Plan, der nichts weniger zum Ziel hat als das Ende der Welt, wie wir sie kennen …

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Simon Toyne „Purgatorium“ 

Ein Virus legt das Hubble Teleskop genau in dem Moment lahm, als es tiefer in den Weltraum blickt als je zuvor, und hinterlässt die Botschaft „Die Menschheit darf nicht weitersuchen“. Ist dies eine Drohung? Oder eine Warnung? Zeitgleich wütet in der verbotenen Festung von Trahpah eine tödliche Seuche, die bald auch die Stadt erreicht. Von alldem weiß Liv Adamsen nichts. Sie spürt jedoch, dass etwas heraufzieht. Etwas, das sich nicht aufhalten lässt und alles verändern wird. Aber was bedeutet das für die Menschheit: Neuanfang oder das Ende der Zeit?

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Auf jeden Fall klingen alle vier nach einigen Stunden Lesevergnügen. Ich freue mich schon sehr darauf. 

Ordnung macht einen klaren Kopf

Ich wollte es ja nie glauben. Ordnung im Umfeld schafft Ordnung im Kopf. In einigen Büchern, vor allem über Meditation, Buddhismus und Achtsamkeit, habe ich solche oder so ähnliche Sätze bereits gelesen. Und nun endlich einmal umgesetzt.

Eigentlich bin ich ein eher chaotisch veranlagter Mensch. Ich lasse Sachen liegen, stapele sie irgendwo, wo es gerade passt und wenn ich dann mal etwas Suche artet das meist in ein komplettes Umräumen aller Zimmer aus (ich bin gaaanz sicher das hatte ich hiiier hingelegt). Kennt ihr das auch? Aus irgendeinem Grund kam ich dann auf die Idee für eine Facebook Gruppe mein Bücherregal aufzuräumen. Wirklich Bücherregal konnte man nicht mehr sagen, es lag alles in den Fächern, vom Regenschirm über die Haarbürste bis hin zu irgendwelchen Schachteln, Verpackungen und Plüschtieren. Halt alles was sonst nirgends einen Platz hatte.

Also, ran an den Speck, die Ärmel hochgekrempelt und für ein schönes Foto aufräumen. Zwei Stunden hat es gedauert ehe ich mich durch all den Kleinkram gewälzt hatte und eine Idee bekam wie ich nun die ganzen Bücher ansprechend wieder in meinem kleinen Schrank unter bekomme. Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen. Und das Beste an der ganzen Aktion ist, dass der Raum plötzlich insgesamt ruhiger und ordentlicher wirkt, ich nun meinen Schreibtisch tatsächlich hier habe und nicht mehr mit dem Laptop auf dem Schoss im Wohnzimmer auf der Couch liege, tatsächlich endlich regelmäßig etwas zu Papier (oder zur Datei) bekomme und noch dazu mein Zimmer als deutlich angenehmer empfinde als vorher.

Also hatten all die guten Ratgeber und Selbsthilfebücher doch irgendwie Recht. Ordnung im Kopf beginnt mit Ordnung um sich herum. Zumindest unterstützt das eine das andere.

Leipziger Buchmesse 2017

Nach ein paar kleinen Problemchen im Vorfeld ging es dann ohne mein geliebtes, aber krankes, Schatzi mit der besten Freundin nach Leipzig. Etwas zu spät kamen wir am Samstag an und betraten die Hallen der Bücherkunst.

Jedes Jahr aufs Neue. Kaum betritt man eine der Messehallen beginnt das Stöbern. Jeder Stand scheint interessanter als der vorhergegangene, überall gibt es etwas zu entdecken.

Von Halle 3 zu Halle 5 zu Halle 2 und die Runde gleich noch einmal. Alles haben wir uns angesehen und das in einer wirklich wunderschönen, ruhigen Art und Weise mit viel Zeit. Aus der Signierstunde bei Sebastian Fitzek wurde nichts (die Schlange war gefühlt zwei Kilometer lang), bei der Autorenrunde um drei noch was Neues dazugelernt( https://voicerepublic.com/embed/talks/lektorat-und-self-publishing )  und bepackt mit Büchern (ich kanns nicht lassen das Shoppen) noch zum Abschluss durch Halle 4 und langsam wieder Richtung Heimat.

Alles in allem muss ich sagen war die Buchmesse ziemlich entspannt, mal abgesehen von den üblichen „mitten-im-Gang-Stehenbleibern“, den „immer-gegen-den-Rucksack-obwohl-genug-Platz-gewesen-wäre-Remplern“ und gelegentlicher Platzangst.