Tag 1 NaNoWriMo

Der Start in die Geschichte war überraschend gut. Okay, zuerst habe ich nach einem langen Arbeitstag abends um Sieben vor dem Laptop gehangen und mein Lieblingsproblem erörtert. Der erste Satz. Aber nach gut zwanzig Minuten war er da und ab da floss es dann recht gut. Überrascht hat mich wie gut ich in die Geschichte meiner Protagonistin hinein gefunden habe, obwohl mir ausgedehntes Schreiben eigentlich nicht besonders liegt. Ich schreibe Kurzgeschichten und mit kurz meine ich kurz. Viel Geschichte verpackt in zwei oder drei Din A4 Seiten. Da ist etwas so Großes schon eine Herausforderung.

Geschafft habe ich es dennoch. Das Tagesziel beim NaNoWriMo um auf 50000 Wörter zu kommen liegt bei 1667 Wörtern pro Tag. Mein selbstauferlegtes Ziel sind 2000 pro Tag oder mehr, zum einen um einen Puffer zu haben für Tage an denen ich überhaupt nicht zum schreiben komme, zum anderen weil ich mehr schaffen WILL als 50000 Wörter.

Und am ersten Tag habe ich das auch erreicht. 2102 Wörter zum Einstieg. Kein schlechtes Gefühl. An Tag zwei holte mich dann auch gleich der Alltag ein. Ich kam wieder spät und reichlich schlecht gelaunt von der Arbeit und habe zu Hause erst mal ordentlich Zeit vertrödelt ehe ich überhaupt am Rechner ankam. Im Ergebnis dennoch fast das persönliche Ziel erreicht aber zäh wie Kleister. 1911 Wörter in dreieinhalb Stunden. Und viel zu spät im Bett gewesen, was aber zur Zeit egal ist, da ich sowieso nicht schlafen kann (und ja es liegt am Mond und nein ich glaube nicht daran dass der Vollmond uns Menschen nicht beeinflusst).

Tag drei war dann etwas entspannter als die ersten zwei. Früher zu Hause und den Haushalt geschmissen, lecker gegessen und ran an den Laptop. Heraus kamen nur 1173 Wörter, was aber daran liegt, dass ich bis um Mitternacht den Zähler update. Das Wochenende wird hoffentlich ertragreicher.

Alles in Allem muss ich sagen ist die Herausforderung einen langen Text zu schreiben, der im besten Fall auch noch spannend ist und Struktur hat, recht gut angelaufen und ich freue mich schon auf einiges mehr. Besonders schön ist für mich dabei den Fortschritt zu sehen. Da ich direkt in einer Scrivener Datei mit vorbereiteten Kapiteln schreibe kann ich quasi richtig zusehen, wie sich die Kapitel füllen. Irgendwie ist man dann schon stolz auf das, was man da so aus dem Nichts hingetippt hat.

An Alle lieben Nanos dort draußen. Weiterhin viel Erfolg und haut ordentlich in die Tasten, Griffel, Federn, Schreibmaschinen, Kugelschreiber, Bleistifte, Fingerfarben……………….

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